Der Schlüssel zum Erfolg bei Ihrer Bank:

Ein regelmäßiges Reporting

Basel II verpflichtet die Banken, die selbst einer strengen Kontrolle der Banken-aufsicht unterliegen, künftig die Bonität ihrer Kreditnehmer zu bewerten (Rating). Entsprechend dem Ergebnis, ist die Kreditmittelvergabe mit unter-schiedlichen Eigenkapitalsätzen zu unterlegen. Auch wenn die neue Eigenkapital-vereinbarung der Banken (Basel II) auf den 31.12.07 verschoben wurde: Das, was Basel II einmal verbindlich vorschreiben wird, wird bereits heute von den Banken praktiziert.

Die richtige Informationspolitik, verbunden mit der notwendigen Transparenz, bildet zukünftig das Erfolgsrezept für die Zusammenarbeit mit Banken. Mittel-ständische Unternehmen haben derzeit mit der äußerst restriktiven Kreditver-gabepolitik der Banken zu kämpfen. Die Institute stellen nur noch begrenzt neue Kredite zur Verfügung und gehen bei der Auswahl ihrer Kreditnehmer selektiv vor.

Nur wenn sich die Bank ein exaktes Bild von der Bonität des Kreditsuchenden machen kann, und wenn das Risiko, dass mit der Kreditgewährung einhergeht, in ihr Gesamtkonzept passt, ist sie überhaupt bereit, Kreditwünschen näher zu treten. Ein zeitnahes und klares Bild von der wirtschaftlichen Situation ihrer Kreditnehmer kann sich die Bank jedoch nur dann machen, wenn ihr von Man-dant und Berater aktuelle Unterlagen über die wirtschaftliche Lage zur Verfü-gung gestellt werden.

Für größere Unternehmen ist ein internes und externes Berichtswesen eine Selbstverständlichkeit. Kleinere und mittlere Betriebe verfügen meist über kein entsprechendes Berichtswesen, dass sie zur Bankeninformation einsetzen können.

Gerne entwickeln wir für Sie ein auf Ihre Hausbank/en ausgerichtetes regel-mäßiges Reporting (Berichtswesen).

Wir informieren Sie in regelmäßigen Zeitabständen, am besten vierteljährlich, und nach einem konkreten Schema, so dass die Bank Entwicklungen auf den ersten Blick erkennen kann. Ergreifen Sie dazu die Initiative und bieten Sie der Bank ein vierteljährliches Reporting an.

Ihre Informationen sind nicht nur für den Firmenkundenberater, der dem Bereich "Markt" angehört, bestimmt. Vielmehr sind die Daten für den Bereich "Marktfolge", der sozusagen die bankinterne Überwachung und Kontrolle über den Marktbereich ausübt, als Grundlage für seine Beurteilungen wichtig. Geben Sie vom Grundsatz her richtige Informationen lieber zu viel als zu wenig.

Basel II fordert von den Banken eine Risikoeinschätzung ihrer Kreditnehmer.

Stellen Sie bei Ihrer Informationspolitik gegenüber der Bank die Positionen in den Vordergrund, die die Banken nach Basel II zu bewerten verpflichtet sind.

Es handelt sich dabei um folgende drei Bereiche, die zur Risikoeinschätzung zu bewerten sind:

Finanzielles Risiko

  • Die Fähigkeit der Kreditnehmer, Erträge zu erwirtschaften, um Kredite zurückzuzahlen und anderen Finanzbedarf zu decken, wie beispielsweise Kapitalaufwand für das laufende Geschäft und zur Erhaltung des Cash-flows. Dies gilt für die Vergangenheit als auch für die Zukunft.

  • Die Beurteilung der Kapitalstruktur und der Wahrscheinlichkeit, dass unvorhergesehene Umstände die Kapitaldecke aufzehren könnten und dies zur Zahlungsunfähigkeit der Kreditnehmer führt.

  • Finanzielle Flexibilität der Kreditnehmer in Abhängigkeit vom Zugang zu Fremd- und Eigenkapitalmärkten, um zusätzliche Mittel erlangen zu können.

Geschäftliches Risiko

  • Grad der Fremdfinanzierung und die Auswirkungen von Nachfrage-schwankungen auf Rentabilität und Cashflow der Kreditnehmer.

  • Die Qualität der Einkünfte, d.h. der Grad, zu dem die Einkünfte und der Cashflow der Kreditnehmer aus dem Kerngeschäft und nicht aus ein-maligen, nicht wiederkehrenden Quellen stammen.

  • Die Position der Kreditnehmer innerhalb der Branche und ihre zukünf-tigen Aussichten.

  • Die Risiken der Länder, in denen das Unternehmen Geschäfte betreibt, Transfer- und Fremdwährungsrisiken sowie deren Auswirkungen auf den Schuldendienst.

Managementrisiko

  • Die Qualität und rechtzeitige Verfügbarkeit von Informationen über die Kreditnehmer einschließlich der Verfügbarkeit testierter Jahresab-schlüsse, anzuwendender Rechnungslegungsstandards und Einhaltung dieser Standards.

  • Die Stärke und Fähigkeit des Managements, auf veränderte Bedingungen effektiv zu reagieren und Ressourcen einzusetzen, sowie der Grad von Risikobereitschaft versus Konservativität.

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