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borgard.bizHaushaltsnahe Dienstleistungen

Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen im Haushalt des Steuerpflichten durch die Beschäftigung von von Personen, die nicht Familienangehörige (incl. Lebenspartner) sind und in einem Haushalt leben, werden wie folgt steuerlich gefördert:

  • bis zu 510 € pro Jahr bekommen Sie für Minijobber im Haushalt

  • bis zu 4.000 € pro Jahr bekommen Sie, wenn Sie z.B. Unternehmen mit Arbeiten im Haushalt beauftragen

  • und bis zu 1.200 € pro Jahr bekommen Sie für Arbeiten, die durch Handwerker ausgeführt werden

Allgemeine haushaltsnahe Dienstleistungen

Zu den üblichen allgemeinen haushaltsnahen Dienstleistungen zählen z.B. Reinigungsleistungen, Gartenpflegearbeiten. oder Kinderbetreuung. Es handelt sich gewöhnlich also um Arbeiten, die durch Haushaltsmitglieder selbst erledigt werden könnten und für die eine Dienstleistungsagentur oder ein selbstständiger Dienstleister in Anspruch genommen wird. Diese sind abzugrenzen von den jetzt zusätzlich begünstigten Handwerkerleistungen. Aufwendungen für private Umzüge fallen - abzüglich Erstattungen Dritter - ebenfalls hierunter.

Pflegeleistungen als haushaltnahe Dienstleistungen

Die Feststellung und der Nachweis einer Pflegebedüftigkeit sind nicht erforderlich. Es handelt sich um Dienstleistungen zur Körperpflege, Ernährung und Mobilität an Personen, wenn diese Leistungen im Leistungskatalog der Pflegeversicherung aufgeführt sind. Die Steuerermäßigung steht auch den Angehörigen der pflegebedürftigen Person zu, wenn sie für die Betreuung aufkommen. Auch hier ist der Steuerabzug haushaltsbezogen, d.h., zwei pflegebedürftige Personen in einer Wohnung zählen nicht doppelt. Die Steuerermäßigung gibt es auch bei einem Heimaufenthalt, etwa für Reinigung, Pflege- oder Handwerkerleistungen. Allerdings müssen die Räumlichkeiten im Heim für eine separate Haushaltsführung geeignet sein.
Zuschüsse müssen auf den Gesamtbetrag der Aufwendungen angerechnet werden.

Handwerkerleistungen

Handwerkerleistungen umfassen alle Tätigkeiten für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Hierzu zählen etwa Arbeiten an Innen- und Außenwänden, Dächern, Fassaden und Garagen sowie Reparatur und Austausch von Fenstern. Aber auch die Gebühren für den Schornsteinfeger sind begünstigt. Ausgeschlossen von der Förderung sind in diesem Bereich lediglich Neubaumaßnahmen.

Beschäftigung von in Minijobber

Ausgaben für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse in Form der Mini-Jobs sind nur dann steuerbegünstigt, wenn das Haushaltscheckverfahren angewendet wird. Der Steuererermäßigungsbetrag beträgt 20% (ab 2009) und ist auf 510 EUR begrenzt.

Allgemein ist dabei zu beachten:

  • Nur der Auftraggeber oder Arbeitgeber der haushaltsnahen Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen, der auch die Rechnungen bezahlt, ist Anspruchberechtigter.

  • Die Steuerermäßigung ist für Kosten ausgeschlossen, die zu den Betriebsausgaben oder Werbungskosten gehören. Gemischte Aufwendungen sind unter Berücksichtigung des zeitlichen Anteils aufzuteilen. Das kommt insbesondere bei einem häuslichen Arbeitszimmer in Betracht.

  • Die Dienstleistungen dürfen ferner nicht vorrangig als Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen gelten.

  • Nicht gefördert werden ferner Materialkosten und gelieferte Waren wie etwa Stützstrümpfe, Fliesen, Tapeten oder Farbe oder Pflastersteine. Der Arbeitsanteil muss grundsätzlich in der Rechnung gesondert ausgewiesen sein. Bei Wartungsverträgen darf er sich auch bei einer Mischkalkulation aus einer Anlage zur Rechnung ergeben. Ein gesonderter Ausweis der auf die Arbeitskosten entfallenden Umsatzsteuer ist nicht erforderlich.

  • Die Höchstbeträge können pro Haushalt und zwar unabhängig von der Bewohnerzahl einmal in Anspruch genommen werden. Auch Wohnungseigentümergemeinschaften werden gefördert. Hier muss sich z.B. die anteilige handwerkliche Leistung für den einzelnen Besitzer oder Mieter aus der Jahresabrechnung ergeben und dort gesondert aufgeführt und individuell anhand des Beteiligungsverhältnisses errechnet sein.

  • Maßgeblich ist das Jahr der nachgewiesenen unbaren Zahlung.

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