Steuerberaterhonorar

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Abzugsfähigkeit von Steuerberatungskosten

Steuerberatungskosten, die nicht für Beratungen bei Gewinn- oder Überschusseinkünften entstehen, mindern die private Einkommensteuer nicht.

Kapitalgesellschaften sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

Konkret:
Honorare für steuerliche Beratungen (nach § 10 Abs. 1 Nr. 6 EStG), wie

  • Erstellung der Einkommensteuererklärung ohne Ermittlung der Einkünfte
  • Beratungen zur Anpassung der Einkommensteuervorauszahlungen
  • Erbschaft- und Schenkungsteuererklaerung
  • Steuererklörungen zu einheitlichen und gesonderten Feststellungserklaerung bei Personengesellschaften.

können seit 2006 nicht mehr steuermindernd berücksichtigt werden.

Beratungskosten, die im Zusammenhang mit Einkünften stehen, sind weiterhin steuermindern zu berücksichtigen.

Nicht betroffen sind demnach die Beratungen und Ermittlung

  • der Einkuenfte aus Vermietung und Verpachtung,
  • der Kapitalertraege
  • der Werbungskosten bei lohnsteuerbelasteten Einkünften
  • die Ermittlung der Spekulationsgewinne
  • die Ermittlung der steuerpflichtigen Renteneinkünfte

Auch der Betriebsausgabenabzug fuer die Erstellung von Buchführung und Bilanz oder Einnahme-Ueberschussrechnung sowie der betrieblichen Steuererklärungen bleiben von der Neuregelung unberührt.

Ist eine einwandfreie Zuordnung der Steuerberatungskosten zu Betriebsaus-gaben, Werbungskosten und Sonderausgaben nicht möglich, müssen die Kosten im Schätzungswege aufgeteilt werden. Betragen die Steuerberatungskosten im Kalenderjahr insgesamt nicht mehr als 520 Euro, ist der Aufteilung des Stpfl. zu folgen (EStR 102). Die Schätzung darf nicht willkürlich erfolgen.

Warum diese gesetzliche Einschränkung?

Offensichtlich verursachen die Steuerberater der Finanzverwaltung zu viel Arbeit. Schuld sind die Steuerberater, die Rechtsansprüche durchsetzen und nicht die Fehler in der Gesetzgebung bzw. die Anwendung dieser Gesetze durch die Finanzverwaltung.


Anstatt Gesetze einfacher zu machen wird jetzt dem Steuerbürger die Hinzu-ziehung von Steuerberatern erschwert.

Leider wurde diese Rechtsentwicklung ständig höchstrichterlich bestätigt.

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